Wie manipulative Kommunikationsmuster Beziehungen, Teams und Organisationen beeinflussen – und wie man ihnen professionell begegnet.

Konzept

Modul 1

Was ist Gaslighting wirklich?

  • Ursprung des Begriffs
  • Psychologische Grundlagen
  • Unterschied zwischen Konflikt, Manipulation und Missverständnis
  • Warum intelligente Menschen besonders gefährdet sein können

Modul 2

Die Anatomie von Gaslighting

Typische Strategien:

  • Realität umdeuten
  • Erinnerung infrage stellen
  • Schuld umkehren
  • Täter-Opfer-Umkehr
  • emotionale Verunsicherung
  • soziale Isolation
  • gezielte Inkonsistenz
  • Lob und Abwertung im Wechsel

Mit Fallbeispielen.


Modul 3

Die Wirkung

Wie verändert sich ein Mensch?

  • Selbstzweifel
  • Grübeln
  • Erschöpfung
  • Schlafprobleme
  • Konzentrationsverlust
  • Entscheidungsunfähigkeit
  • Verlust des Vertrauens in die eigene Wahrnehmung

Modul 4

Das Feld lesen

Hier liegt die eigentliche Stärke.

Nicht:

Wie überzeuge ich den Manipulator?

Sondern:

Wie erkenne ich frühzeitig, welche Dynamik gerade entsteht?

Inhalte:

  • Kommunikationsmuster lesen
  • Inkonsistenzen erkennen
  • Machtstrukturen verstehen
  • emotionale Trigger identifizieren
  • den Unterschied zwischen Fakten und Interpretation sauber trennen

Modul 5

Reality Check

Methoden:

  • Dokumentation
  • Reflexionsfragen
  • Wahrnehmungsprotokolle
  • Gesprächslandkarten
  • systemische Perspektiven
  • externe Spiegelung
  • Entscheidungsanker

Modul 6

Grenzen setzen

Nicht kämpfen.

Nicht überzeugen.

Sondern:

  • Klarheit
  • Konsequenz
  • emotionale Distanz
  • Kommunikation ohne Rechtfertigung
  • Exit-Strategien

Modul 7

Nach dem Gaslighting

Themen:

  • Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zurückgewinnen
  • Identität stärken
  • neue Beziehungen gestalten
  • Resilienz entwickeln
  • Sinn finden

Arbeitsformen

  • Kurzvorträge
  • Reflexionsübungen
  • Kleingruppen
  • Fallarbeit
  • Rollenspiele
  • Kommunikationsanalysen
  • Live-Coaching
  • systemische Fragetechniken

Zielgruppen

  • Führungskräfte
  • HR-Verantwortliche
  • Coaches und Supervisor:innen
  • Mediator:innen
  • Organisationsberater:innen
  • Betriebsräte
  • Mitarbeiter:innen in sozialen, pädagogischen und Gesundheitsberufen
  • Privatpersonen in belastenden Beziehungen